Der Drache spricht
- Sommer 2010
- www.newgaianet.co.uk
- Ausgabe Nummer 45
Fühlst du den Druck im Kessel? – Da muss etwas am Köcheln und Brodeln sein!
Ein Danke an alle, die so positiv auf das Channeling in der Ausgabe 44 von „Der Drache spricht“ reagiert haben. Ich denke, dass der gechannelte Text eine Energie des Friedens, der Liebe und Ruhe verströmt hat. Ich bin mir nicht sicher, was diese Ausgabe verbreiten wird !!!!!
Wenn ich mich in die planetaren Energien einfühle und einstimme, dazu gehört auch die Energie der Menschheit, würde ich sagen, dass wir uns den Umständen entsprechend ganz gut halten. Der Druck im Kessel baut sich zweifellos auf und das fühlt sich teilweise fast vulkanisch, aber auch aufregend und mystisch an.
Ich empfand den Einstieg in diesen Artikel für „Der Drache spricht“ als mühsam – ach, wäre da nur ein weiteres Channeling durchgekommen, das wäre so viel einfacher gewesen! Was es so schwierig macht, ist, dass sich die planetare Energie von Augenblick zu Augenblick zu ändern scheint. Einen Moment lang fühlt es sich so an, als würden wir alle einfach verrückt werden, im nächsten Augenblick scheinen wir recht philosophisch und die Dinge annehmend, und dann wieder fühlt es sich so an, als würden wir – nicht ganz so unspektakulär – verrückt werden, das Ganze untermalt von einem eigenartigen Gefühl der Aufregung.
Und trotzdem denke ich, dass wir uns alles in allem ganz gut und tapfer halten, und wir sollten uns selbst ganz fest auf die Schulter klopfen.
Mir ist aufgefallen, dass mehr und mehr Menschen bereit sind, eine beachtliche und flinke Heilung ihrer selbst zu durchlaufen, manchmal hervorgerufen durch auseinander brechende Beziehungen, Krankheit oder Arbeitsplatzverlust. Aber mir scheint, dass sich die Menschen (innerlich) auf Dankbarkeit ausgerichtet haben, egal, was mit ihnen geschieht. Mehr Menschen wollen lernen, einige recht große und tief greifende Schritte zu unternehmen, um ihr Leben zu verändern oder die Art und Weise, wie sie die Dinge in ihrer Vergangenheit getan haben, zu verändern. Ich würde sagen, dass das kollektive Bewusstsein dieser merkwürdigen, ‚Mensch’ genannten Kreatur sich verändert, dass es sich entwickelt.
Offensichtlich gibt es Menschen, die ängstlich sind, und das kann dazu führen, dass sie sich merkwürdig verhalten und manchmal auch aggressiv, aber im Großen und Ganzen habe ich das Gefühl, dass wir uns gut halten und gut im Rennen liegen.
Im Moment bekommen wir jede Menge Hilfe. Manchmal ist es ätherische Hilfe der einen oder anderen Art. Sie kommt zu uns mit viel Liebe und Geduld, guten Ratschlägen und manchmal auch mit kleinen Herausforderungen. Alles ist so gestaltet, dass wir uns ruhiger fühlen im Hinblick auf die Veränderungen und uns mehr in Frieden mit uns selbst fühlen.
Manchmal kommt die ‚Hilfe’ von anderen Menschen aus unserem Umfeld. Es fühlt sich nicht immer wie Hilfe an, aber so lange wir sie als ‚schlecht’ und ‚böse’ bewerten, werden wir darin nicht das Geschenk sehen, das uns eigentlich präsentiert wird. Wir werden permanent herausgefordert, uns zu wandeln, uns zu ändern, und daran zu denken, wer und was wir in Wahrheit sind.
Seit Jahren wird uns viel darüber erzählt, wer wir sind. Uns wurde gesagt, dass wir göttlich sind, dass wir Seele (‚spirit’) sind, dass wir der Meister unseres Schicksals sind, dass wir einfach das, was wir wollen, erschaffen können, dass wir wunderbare Lichtwesen sind. Aber wie viele von uns glauben das wirklich, glauben es wirklich auch auf körperlicher Ebene bis hin in den tiefsten Kern unseres Wesens? Unser Kopf sagt: ,Ja, das stimmt schon’, aber dann leben wir unser Leben, und sind uns dieser Realität nicht wirklich bewusst.
Ich glaube, dass es damit beginnt, uns selbst als menschliche Wesen zu akzeptieren, anzunehmen, dass wir beides sind, - wie eine Münze mit beiden Seiten, auf der einen Seite der Kopf, auf der anderen die Zahl – Licht und Schatten, Materie und Seele (‚spirit’). Ich denke, dann können wir glauben, dass wir auch Licht, auch göttlich und Schöpfer sind.
Was wäre, wenn wir begreifen würden, dass wir die Wahl haben? Stell dir vor, du wirst mit einem Problem konfrontiert (ich denke, du brauchst keine außergewöhnliche Vorstellungskraft, um dir vorzustellen, dass du ein Problem hast). Was wird anders, wenn du die Wahl hast im Umgang mit diesem Problem? Du kannst die Kopf- oder die Zahlseite der Münze betrachten – aber es ist ein und dieselbe Münze. Auf uns ‚gemünzt’ bedeutet das, dass wir unsere Probleme entweder auf der Basis des geheilt Seins oder des verletzt Seins abhandeln.
Ich glaube, dass wir wahrhaftig einen evolutionären Schritt vorwärts machen, in dem wir uns als göttliche Wesen erkennen, Teil eines göttlichen Planeten, eines göttlichen Sonnensystems, eines göttlichen Universums. Darauf scheint alles hinzudeuten, so dass wir ganz tief in unserem Herzen auf eine Art reagieren möchten, die mit der Wahrheit einhergeht. Wir möchten alles aus Liebe, friedvoll und ohne Angst tun.
Wenn wir nicht in dieser Energie (re-) agieren, dann verletzen wir andere und uns selbst.
Wenn du feststellst, dass du aus Angst heraus gehandelt und jemanden verletzt hast – naja, dann weißt du, dass du dir selbst die Möglichkeit eröffnet hast, in die Heilung zu gehen. Also mach dich nicht selbst fertig, du bist der göttliche Mensch, und Teil dieses evolutionären Schrittes, Teil von dem, was auf einem ganzen Planeten geschieht, Teil des kollektiven Bewusstseins, das dabei ist, sich daran zu erinnern, dass es lediglich zwei Seiten eines Ganzen gibt. Nur dass zu manchen Zeiten die eine Seite ein bisschen deutlicher oder offensichtlicher scheint.
Wir leben in Zeiten, die herausfordern. Aber wir haben uns entschieden, zu dieser Zeit hier zu sein, weil wir wussten, dass wir Teil dieser Veränderung im kollektiven Bewusstsein sein wollten. Wir wollten keinesfalls diese aufregenden Zeiten verpassen, in denen wir uns daran erinnern, wer wir wahrhaftig sind.
Wir waren immer göttlich, wir waren immer Teil eines göttlichen Planeten, aber wir haben das nie zuvor erkannt, noch nie unsere Energie und die zelluläre Struktur unseres Körpers verändert, um diese Wahrheit in uns aufzunehmen und zu leben.
Wir können nicht daran glauben, … weil wir manchmal das Gefühl haben ‚Irgendwie krieg ich das nicht auf die Reihe’, … weil wir physisch krank sind, … weil wir gerade jemanden schlecht behandelt haben, … weil wir nicht vergeben und verzeihen können, … weil wir keine Dankbarkeit empfinden, und … weil wir uns manchmal alles andere als göttlich fühlen, … weil, weil, weil. Was immer wir über uns glauben, was immer unsere Maßstäbe, unsere Bewertungen sind – ist dennoch die Wahrheit (und dieser Wahrheit können wir nicht entkommen): Wir sind Mensch und Gott, Materie und Geist/Seele (‚spirit’), verbunden als eine Einheit.
Alles verändert sich. Unsere DNS verändert sich; unser Bewusstsein verändert sich und unsere Herzen öffnen sich.
Ich weiß, dass sich manch einer ein bisschen merkwürdig und seltsam fühlt – man sieht Dinge aus den Augenwinkeln heraus, die gar nicht da sind, hat Schmerzen und Beschwerden in den Knochen, leichte Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Schlaflosigkeit oder empfindet Lethargie. Tu, was immer du kannst, um deinen Körper zu unterstützen. Was immer das sein kann - regelmäßig Pause machen, Nahrungs-ergänzungsmittel nehmen, dir eine Massage gönnen, Freunde treffen, hinaus in die Natur gehen – versuch einfach das zu tun, was deinem Körper Unterstützung ist. Er versucht gerade, sich zu verändern und die ,Hitze’ nimmt zu (und ich spreche nicht von der globalen Erwärmung!). Die einzelnen Kessel in unserer Küche werden angewärmt, erhitzt und zum Kochen gebracht. Wir stecken inmitten großer Veränderungen – global, individuell, körperlich, geistig und spirituell. Also sei gut zu dir selbst und den Anderen. Denn selbst wenn sich die Anderen nicht auf dem gleichen spirituellen Weg zu befinden scheinen wie du – auch die spüren den Dampf im Kessel. Sie durchleben dieselbe Transformation wie du. Sei sanft und behutsam mit dir und anderen.
Ich hoffe, dass das, was ich da geschrieben habe, geholfen hat und werde sicherlich versuchen, meinen eigenen Ratschlag anzunehmen und auch zu mir sanft und liebevoll zu sein. Ich bin so glücklich, dass du gemeinsam mit mir diese Reise unternimmst.
Alles Liebe, Patricia
